Graupapagei
Graupapagei
Papageien sind eine Gruppe der Vögel. Man erkennt sie an dem gebogenen Schnabel und den kurzen, aber kräftigen Beinen. Ihre Füße, bei denen der erste und der vierte Zeh nach hinten gebogen sind, nutzen sie als Greifwerkzeuge. Papageien nennt man deswegen auch Handfüßler, die beim Klettern auch ihren Schnabel zu Hilfe nehmen.
Der Graupapagei ist ungefähr 33 bis 40 cm groß und wiegt etwas 450 Gramm. Er hat graue Federn, einen tiefroten Schwanz und ein weißes Augenfeld. Das Weibchen ist etwas kleiner als das Männchen. Seine Heimat hat der Graupapagei in den Wäldern von Sierra Leone, Gabun, Kenia und Angola (Afrika). Er ernährt sich von Baum- und Feldfrüchten. In Freiheit verständigen sich die Graupapageien untereinander mit kreischenden und pfeifenden Lauten. Weibliche Graupapageien brüten 16 bis 30 Tage in Baumhöhlen drei bis vier Eier aus, während die Männchen das Futter suchen.
Beide Eltern ziehen ihre Jungen gemeinsam auf, die sich nach fünf Wochen selbst ernähren können. Graupapageien leben - wie die meisten Papageien in der Einehe, sind aber sehr gesellige Tiere. Ihre Sprechbegabung und Neugierde macht sie bei den Menschen sehr beliebt. Die Einzelhaltung des Graupapageis, möglicherweise in einem engen Käfig, entspricht nicht seinen Bedürfnissen mit seinen Artgenossen in großer Höhe zu fliegen und lautstark zu kommunizieren. Der Graupapagei kann bis zu siebzig Jahren alt werden.
Systematik
Ordnung: Papageien (Psittaciformes) Familie: Eigentliche Papageien (Psittacidae) Unterfamilie: Eigentliche Papageien (Psittacinae) Gattung: Graupapageien (Psittacus) Art: GraupapageiWissenschaftlicher Name
Psittacus erithacus Linnaeus, 1758| < Prev | Next > |
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